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17.10.2018 : 7:19

Ausführliche Meldung

Hechtsheim lässt Blumen sprechen

Auch Kinder der Heuergrund-Kita pflanzen zum 1200-jährigen Stadtteiljubiläum allerorts Grün

beka. HECHTSHEIM Jana, Lea, Ildiko und Felix vom Pflanzprojekt der Kita Heuergrund lauschen gebannt, als Johann Jotzo die Geschichte von Lilly und ihrer Freundin, von Blumen, Samen, Geburtstagen und einer bunt verschönerten Stadt erzählt. "Am besten brauchen wir jetzt 1200 Blumen, für jedes Jahr Hechtsheim eine", überlegt Felix laut. Anlässlich des 1200-jährigen Jubiläums werden querbeet durch den Stastteil, in den Kitas, den Schulen, auf den Spielplätzen und den Werkstätten für Behinderte sogar noch weitaus mehr Frühjahrsboten keimen und sprießen.

"Jede Blume ist ein Zeichen der Liebe Gottes. Wir vom CVJM sind in Hechtsheim so gut aufgenommen worden, man muss der Allgemeinheit etwas zurückgeben", sagt Jotzo. In seiner Rolle als Blumenpatron geht er voll auf. Gleich nachdem im vorigen Jahr die Idee zu seiner ungewöhnlichen Aktion "Lasst Blumen spreche, Hechtsheim blüht auf" kam, setzte er sich mit Ortsvorsteherin Ursula Groden-Kranich (CDU) in Verbindung, machte das Anliegen zum Stiftungsprojekt und bat Unternehmen um Unterstützung. Schnell signalisierten die Firmen Dehner und Pötschke großzügiges Entgegenkommen hinsichtlich der Samenpreise und die Gärtnerei Fuchs stellte 1000 Tulpenzwiebeln zur Verfügung. Momentan stehen mehr als 2000 Samentütchen bereit, etwas über die Hälfte ist schon verteilt, kostenlose Bestände liegen in der Ortsverwaltung zur Mitnahme aus.

Im ganzen Ort soll die Blütenpracht fotografiert werden, bei einer Ausstellung im Spätsommer werden die schönsten Bilder und Collagen prämiert. "Die Idee von Herrn Jotzo ist wunderschön. Hechtsheim, das von Feldern umgeben und ländlich geprägt ist, profitiert ungemein von seinem uneigennützigem Engagement", freut sich Groden-Kranich.

27.02.2008 09:00 Alter: 11 Jahre